Mike Michelus als DDR-Zeitzeuge buchen.

 

Die Einbindung von Zeitzeugen in den Geschichtsunterricht ist inzwischen fester Bestandteil der schulischen Ausbildung.

 

Auch zum Thema deutsche-deutsche Geschichte gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Zeitzeugen in den Unterricht zu integrieren.

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen vermittelt diese.

 

Hier finden Sie einen direkten Link zur Stiftung, um mich als DDR-Zeitzeuge in Ihre Schule einzuladen. Alternativ, oder bei weiteren Fragen, können Sie auch das Kontaktformular dieser Internetseite verwenden.

 

Zeitrahmen: 1,5 Stunden (1 Stunde Vortrag + 0,5 Stunden Gespräch)

Inhalt: Schulzeit (80er Jahre), Punk-Scene in Ost-Berlin, Verhaftung

Zielgruppe: 10 - 12 Klasse

Technische Voraussetzungen: PPP mit Ton

Mike Michelus; 12 Klasse 1985

 

Meine Selbstverständnis als Zeitzeuge:

 

Ich bezeuge Dinge, welche ich selbst erlebte. Und ich belege sie mit Originaldokumenten.

Mein Vortrag ist kein Geschichtsunterricht. Persönliche Bewertungen meinerseits finden erst im anschließenden Gespräch/Diskusion mit den Zuhörern statt.

 

Mein Tenor im Vortrag und Gespräch:

 

"Demokratie ist anstrengend, dauert lange, bringt nicht viel, und ist das Beste, was wir je hatten."

(Zitat: Monika Zeretzke)

 

Meine Antwort auf eine allgemeine Anfrage:

 

From: Mike Michelus <Mike.Michelus@gmx.de>
Sent: Wednesday, April 18, 2018 1:39:53 PM
To: ***********
Subject: Aw: Fragen zur DDR

 
 
Hallo Yuki,
 
Danke für dein Interesse an deutscher Geschichte. Ich kenne die Internetseite Jugendopposition.de.
Dort gibt es viele Original-Dokumente zum studieren. Ich kann sie empfehlen.
 
Erwachsen werden ist immer Widerstand gegen die "Alten", und ihren Opportunismus.
Erwachsen werden heißt immer, Fragen zu stellen.
Erwachsen werden heißt immer, in Zweifel zu ziehen, und eigene Antworten zu suchen.
Das war in der DDR für mich nicht anders.
Als Widerständler sehe ich mich deshalb nicht. Ich wollte einfach nur leben.
Ich wollte einfach nur frei sein.
Ich wollte einfach nur ICH sein.
Ich wollte einfach nur da sein.
In einer Diktatur ist DAS jedoch schwierig.
 
Als ich so jung war wie du, wurden meine Fragen an das Leben, Fragen nach meiner Zukunft,
von den Erwachsenen mit einem Jahr Gefängnis "beantwortet".
Ich hatte die "falschen" Fragen gestellt. Ich hatte unbequeme Fragen gestellt.
Das war das Problem. Das war IHR Problem.
Ansonsten war ich glücklich. Und bin es heute noch.
 
Wenn du konkrete Fragen hast, beantworte ich sie dir gerne.
Vieles, woran ich mich noch erinnere, habe ich auf meiner Internetseite festgehalten.
Dort empfehle ich dir besonders dieses Interview:

 

Ich wünsche dir viel Glück und Hoffnung.
Gebe niemals auf. Beim Suchen.
Suchen ist wichtig.
 
Mike Michelus
 

 

Hier die Anfrage zu obiger Antwort:

Gesendet: Dienstag, 17. April 2018 um 20:40 Uhr
Von: ******************
An: "mike.michelus@gmx.de" <mike.michelus@gmx.de>
Betreff: Fragen zur DDR
 
Hallo,
 
Ich bin die Tochter eines Freundes von ************ und habe gehört, dass Sie als Jugendlicher Widerstand in der DDR geleistet haben. In Ihrer Website habe ich bereits etwas nachgeforscht.
 
Ich habe für meine Abitur-Präsentation (die ich Ende Mai halten werde) das Thema “Jugendopposition in der NS-Zeit und in der DDR“ bekommen.
Ich habe mir gedacht, als Schwerpunkt die Motive Jugendlicher Widerständler zu setzen bzw. “Was bewegte Jugendliche, die das Hauptziel der Propaganda waren und damit aufwuchsen, d.h. häufig gar nichts anderes kannten, dazu, das System abzulehnen und sich dagegen aufzulehnen?“ als Leitfrage zu nehmen. Dazu möchte ich gerne auch auf Möglichkeiten des Widerstands sowie deren Folgen eingehen.
 
Da ich auch Zeitzeugen als Quelle integrieren möchte, würde es mich freuen, wenn Sie mir schildern könnten, welche Dinge/Ereignisse/Emotionen Sie zum Widerstand bewegt und was Sie dabei gefühlt haben. Vielleicht können Sie mir ja auch weitere Tipps oder Informationen zu dem Thema geben.
Als eine der Hauptquellen für meine Informationen habe ich übrigens die Seite Jugendopposition.de vom bpb. Kennen Sie die Seite bzw. ist diese Ihrer Meinung nach eine gute Quelle?
 
Vielen Dank schonmal im Voraus!
 
Liebe Grüße
Yuki

 

Und hier die Rückmeldung dazu:

 

 

Von: ***************************

An: "mike.michelus@gmx.de" <mike.michelus@gmx.de>

Datum: 25.05.2018 21:15:53

 
Hallo,
 
Ich wollte mich einmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken! Ich habe Sie als Beispiel und Quelle in meiner Abi Präsentation genannt und die Prüfer waren begeistert. Ich habe 14 Punkte auf meine Prüfung bekommen. Dieses Thema hat mir unfassbar viel Spaß gemacht und es ist einfach toll, wenn die Mühe belohnt wird!
 
Ich hoffe, Sie können noch vielen anderen Schülern zu guten Noten verhelfen;)

 
Liebe Grüße und vielen Dank,
Yuki *****************