Akustik

Gebhard Stein

Medikamententests: "Plötzlich wuchsen Schorsch Brüste"

15.02.2017 | 52 Min. | Quelle: ARD.de

 

Anfang der 70er-Jahre stellte der Ersatzdienstleistende Gebhard Stein im badischen Epilepsiezentrum der Diakonie Kork häufig die Medikamente für den nächsten Tag zusammen. Ihm fiel auf, dass ein Jugendlicher täglich eine Pille ohne Arzneimittelnamen bekam. Nur der Name eines großen Pharmakonzerns und eine Nummer standen auf der Medikamentenpackung. Damals behaupteten die Ärzte und Pfleger in Kork, dass man bei Schorsch den Sexualtrieb hemmen müsse.Der Autor geht in seinen Recherchen den Erinnerungen des Ersatzdienstleistenden nach. Was geschah in Kork und vielleicht auch anderswo? Wurden junge, behinderte Männer Versuchskaninchen eines Pharmakonzerns? Wie reagiert die diakonische Einrichtung in Kork auf den Vorwurf? Und nicht zuletzt: Haben Menschen mit geistiger Behinderung heute ein sexuelles Selbstbestimmungsrecht?

Die Autorin Anitra Eggler (Foto: Andreas Jakwerth)

"Regeln sind so unsexy wie Fußpilz."

 

Aber wir brauchen welche beim Umgang mit modernen Kommunikations-Technologien. Vor allem bei Handys. Meint Anitra Eggler im Gespräch beim Deutschlandradio KULTUR. Frau Eggler redet in diesem Interview dabei nicht als Pädagogin oder Moralisten, sondern als eine IT-Fachfrau mit eigenen Erfahrungen aus ihrem Privatleben und vor allem aus ihren eigenen diversen Internetfirmen.

Quelle: Deutschlandfunk KULTUR; Sendung 14. Juni 2016, 09:07 Uhr; Autor: Hanselmann Matthias

"Restwärme" - ein Hörspiel von Eugen Ruge

 

Regie: Barbara Plensat
Mit: Dieter Mann
Ton: Karsten Nubel
Produktion: ORB 1992
Länge: 45"21

 

Am Morgen vor dem Bewerbungsgespräch übt er den Ernstfall: Ein flottes "Grüß Gott" statt "Guten Tag", ein gewinnendes Lächeln, die gute Flanellhose, Jeans würden linke Gesinnung verraten. Der erste Eindruck ist entscheidend, das sind die Spielregeln in der Marktwirtschaft. Er muss nur den inneren Widerstand aufgeben, die Übelkeit wegatmen, sich selbstbewusst präsentieren, potent und flexibel, cool.

Aber er ist aus dieser verdammten Generation mit den linken Idealen, er hat diese Restwärme in sich und immer das Gefühl, es könnte alles falsch sein.

 

Achtung: Die Datei mußte aus urherrechtlichen Gründen gelöscht werden. Ein kostenpflichtiger Mitschnitt kann beim RBB (Rundfunk Berlin Brandenburg) vielleicht noch bestellt werden. Oder mal Kontakt mit mir aufnehmen.

Zu verdanken haben sie diesen Schritt dem MERLIN-Verlag, der hier mit Kanonen auf Spatzen schoß.

Der Spatz war ich.

"Die Frage ist nicht, was du kannst ... die Frage ist, was du willst."

 

Sachbücher im "Literarischen Colloquium Berlin" - Reden wir vom Ich
Sendung des Deutschlandfunks-Kultur vom Freitag, 3. Oktober 2014 13:05


Der Soziologe Heinz BudeDer Soziologe Heinz Bude und der Historiker Sven Reichardt begeben sich auf die Suche nach der Mentalität der alten Bundesrepublik. Im Fokus: das links-alternative Milieu der 70er- und 80er-Jahre. Welche Schlüsse ziehen sie aus ihren Analysen für das "Ich" der Gegenwart?

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Wer erschaft das Geld ?

Alternativen zur Bankenmacht. Von Beate Krol. | Wer erschafft eigentlich das Geld, wer bringt es in Umlauf? Die meisten Bürger vermuten, dass Staat und Zentralbank dafür verantwortlich sind. Doch weit gefehlt: Rund 80 Prozent des Geldes wird von Banken geschaffen - und zwar indem sie Kredite gewähren. Auch wenn die Banken dabei einer gewissen Kontrolle unterliegen, wird immer wieder kritisiert, dass sie die eigentlichen Schöpfer des Geldes sind. Darüber wird angesichts der jüngsten Finanzkrise erneut diskutiert. Kritiker fordern, die Macht der Banken einzudämmen und schlagen eine vierte Gewalt im Staat vor: die "Monetative". In der Schweiz soll es dazu sogar einen Volksentscheid geben. (Sendung vom Donnerstag, 6. März 2014 08:30)

 

"DaDa ist Tod"

 

Text von Kurt Schwitters

Musikalisch aufbereitet von Mike Michelus und erstmals erschienen

auf dem Sampler "Ohrgang Nihilismus" von Peter Winkelmann.

Dada ist Tod.mp3
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Mike Michelus liest Dieter Hildebrand.

 

"Uriel was here" aus dem Buch: Was bleibt mir übrig.

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"Die Hälfte des Lebens" von Friedrich Hölderlin.

 

Akustisch unterlegt und gesprochen von Mike Michelus

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Im Angedenken der Opfer von Fukoschima.

 

Aufgenommen 20 Jahre vorher.

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Pablo Neruda spricht "Amor America".

 

Aus Canto Generale von Mikis Theodorakis (Amiga-LP).

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Axioneste

phsyschedelischer Elektro-Punk der '80er

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Quasimidilike

Als "Goa" noch eine Stadt in Indien war.

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Gregorianer

Singende Mönche und ein Nachrichtensprecher.

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Drei Orgelpfeifen

Ein SEHR verrauschter 4-Spur-Mix.

Mit einem gewissen "Etwas".

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